So gedeihen Ihre Pflanzen

Wer kennt es nicht: Die Blätter Ihre Lieblingszimmerpflanzen zeigen braune Flecken. Oder die Blattspitzen der vor wenigen Wochen gekauften Yuccapalme werden gelb. Die Orchidee, die Sie geschenkt bekommen haben, verliert schon nach wenigen Tagen ihre Knospen. Bei den genannten Erscheinungen handelt es sich um eine weit verbreitete Krankheit – die Chlorose.

Chlorose entsteht bei Pflanzen, die saure Erde bevorzugen. Die meisten unserer Zimmerpflanzen können mit einer sauren Umgebung, also kalkfreiem Wasser, am besten gedeihen. Leitungswasser ist daher am Wenigsten geeignet. Denn je nach Region ist das Leitungswasser sehr kalkhaltig. Für die meisten Zimmerpflanzen bedeutet zu viel Kalk, dass andere wichtige Nährstoffe, wie Eisen oder Minderalien festgelegt werden. Das heißt, sie werden chemisch so gebunden, dass sie für die Wurzeln unerreichbar werden, obwohl sie in ausreichender Konzentration und Menge vorhanden sind. Dies hat zur Folge, dass der pH-Wert der Blumenerde steigt.

Besonders empfindliche Pflanzen gegenüber kalkhaltigem Wasser sind: Orchidee, Zitruspflanzen, Hortensien, Azalee oder Fleischfressende Pflanzen.

Bekannte Erscheinungen sind zum Beispiel die gelben Blätter einer Primel oder die Blätter der Hortensie werden lila anstatt blau. Diese Erscheinungen können mit der Einhaltung des richtigen pH-Wertes vermieden werden. Ein Schlüssel zum richtigen Gedeihen der Pflanzen ist ein stabiler ph-Wert während der Kulturzeit.

Die meisten Zimmerpflanzen kommen mit einem pH-Wert zwischen 5,5 und 6,5 aus. Kalkempfindliche Gewächse wie, Orchidee, Azalee oder Hortensien dagegen benötigen einen ph-Wert von 4,5 bis 4. Es gibt jedoch auch Pflanzen, die einen alkalischen Boden lieben. Hierzu zählen u.a. Grünlilien, Zypergras oder Palmlilien. Ein alkalisches Wasser erreicht man durch einen Alkaline-Filter.

Damit das Wasser die besten Voraussetzungen zum Gedeihen der Zimmerpflanzen erhält, sollte es gefiltert werden. Die Umkehrosmose Wasserfilter sind für die Aufbereitung des Wassers dabei am Besten geeignet. Zunächst wird das Wasser durch Vorfilter von groben Schadstoffen befreit. Im weiteren Filtrationsprozess gelangt das Wasser zur Membrane, dem Herzstück der Umkehrosmose. Hier wird das Wasser von allen Schadstoffen und Salzen befreit. Als Ergebnis erhalten Sie ein saures Wasser, dessen pH-Wert zwischen 5 und 6,5 liegt.

Für Orchideen-Liebhaber

Osmosewasser Pflanzen

An Orchideen haben Sie viel Freude, wenn Sie lange blühen und gedeihen. Dabei spielt 

nicht nur die richtige Dosierung des Gießwassers eine Rolle, sondern auch die Wasserqualität. In der natürlichen Umgebung werden Orchideen vom Regenwasser versorgt. Im Regenwasser sind nur sehr geringe Mengen Salze gelöst. Die Salzkonzentration dagegen in 

unserem Trinkwasser ist je nach Region unterschiedlich hoch. Je höher die Salz- also Kalkkonzentration des Wassers ist, desto höher ist die Leitfähigkeit. Je nach Orchideen-Art ist eine bestimmte Leitfähigkeit Voraussetzung für ein langes Leben der Pflanzen.

 

Machen Sie den Test:

Auch ohne ein Leitwertmessgerät können Sie feststellen, ob Ihr Gießwasser kalkhaltig ist.
Tontöpfe: Es bilden sich weiße Kalkablagerungen, die von Zeit zu Zeit „abbröseln“.
Kunststofftöpfe: Die Erde riecht „sauer“ oder muffig. Können Sie Kalkablagerungen oder einen schlechten Geruch der Erde feststellen, so ist dies auf eine Verkalkung der Erde zurückzuführen. Um weitere Schäden an der Pflanze zu vermeiden, sollte bis auf weiteres mit Osmosewasser gegossen werden. Wird das Wasser nicht entkalkt, so entstehen Blattaufhellungen, braune Flecken oder die Knospen fallen ab.

Fazit:

Osmosewasser ist ein richtiger Alleskönner unter den „Wässern“. Sowohl für die Zubereitung für Speisen und Getränke, als auch für Zimmerpflanzen ist es hervorragend geeignet. Bedenken Sie, dass sich eine Pflanze zu 80% aus Wasser ernährt. Schaffen Sie die perfekte Grundlage für Ihre Pflanzen und Sie haben lange Freude an ihnen
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