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5 mal frische Fakten über Osmosewasser

Dass Osmosewasser aus einer Osmoseanlage kommt und durch das Prinzip der Osmose entsteht, ist schnell gesagt, aber schlauer ist man dadurch nicht. Das ist ja nur wie „Der Apfel kommt vom Apfelbaum“.

Um das zu ändern gibt es diese Woche 5 Fakten rund um das Thema Osmosewasser von uns.

  1. Ganz richtig ist die Bezeichnung Osmosewasser eigentlich nicht.

    Selbst die obige Binsenweisheit stimmt so also eigentlich gar nicht.

    Es müsste „Umkehr-Osmose-Wasser“ heißen, welches durch eine Umkehr-Osmose-Anlage hergestellt wird. Umkehrosmose-Anlage und Umkehr-Osmose-Wasser klingen nur einfach nicht so schön, daher lässt man das „Umkehr“ meistens einfach weg.

  2. Die Technik in einer Umkehrosmose-Anlage ist von der Natur abgeschaut.

    Am schönsten ist da das Beispiel der Kirsche:

    Fällt Regen auf Kirschen und bleibt auf der „Kirsch-Haut“ liegen, zieht die Kirsche das Wasser sozusagen an. Denn in der Kirsche ist Zucker gelöst, der osmotisch wirksam ist. Der Zucker zieht das Wasser also durch die Kirsch-Haut in die Kirsche, die aufplatzt wenn zu viel Wasser angezogen wird. Durch die Kirsch-Haut kann Wasser in die Kirsche gelangen. Mineralien und andere Stoffe aber nicht. Genauso können keine Mineralien oder Wasser raus aus der Kirsche.

    Umkehr-Osmose-Anlagen (oder kurz eben nur Osmoseanlagen) arbeiten ähnlich. Das Herzstück einer Osmoseanlage ist ihre Membran – die wie dir Kirsch-Haut arbeitet. Es kann nur Wasser, keine anderen Stoffe von der einen auf die andere Seite der Membran. Die Osmoseanlage braucht dafür Druck um das Wasser durch die Membrane zu „pressen“. Heraus kommt: Reines Osmosewasser. Alle Fremdstoffe bleiben auf der Abwasserseite der Membrane.

    Daher kommt auch der Name Umkehr-Osmose-Anlage. Die Osmose aus der Natur wird umgekehrt. Statt reines Wasser auf die Seite mit mehr Zucker, Salz oder anderen Fremdstoffen zu holen, wird das verunreinigte Wasser auf die andere Seite gebracht und die Fremdstoffe zurückgelassen.

  3. Osmosewasser ist die erste Wahl für Labore

    Haben sie einen Chemiker, Biologen oder anderen Bekannten der im Labor arbeitet im Freundeskreis? Dann weiß der ziemlich sicher was Osmosewasser ist und hat häufig damit zu tun! Osmosewasser aus einer guten Osmoseanlage glänzt durch nahezu absolute Reinheit. In Bereichen in denen das wichtig ist, wie eben in der Chemie oder Biologie in der verunreinigtes Wasser ein Experiment zerstören kann, bzw. verfälscht, in der Medizin in der reinstes Wasser gebraucht wird, oder in der Industrie die keine Verunreinigungen gebrauchen kann, greift man daher zu Osmosewasser, das verlässliche Qualität verspricht.

  4. Es entstehen bis zu 100 000 Tonnen Mikroplastik allein aus Auto- und LKW-Reifenabrieb in Deutschland pro Jahr – Sie denken das hat nichts mit Osmoseanlagen zu tun? Falsch gedacht!

    Mikroplastik ist eines der zentralen Probleme unserer Zeit. Es findet sich in Peelings und anderen Kosmetika, entsteht durch Abrieb von Synthetik-Kleidung, oder eben Autoreifen, gelangt in unsere Meere und in unser Trinkwasser, wirkt da wie ein Magnet für Schadstoffe und reichert diese an UND: Kläranlagen haben große Schwierigkeiten Mikroplastik aus dem Wasser zu filtern! 

    Osmoseanlagen dagegen können Mikroplastik aus dem Trinkwasser filtern und schützen Sie davor!

  5. Osmosewasser ist billiger als Flaschenwasser!

    Kaum zu glauben, aber tatsächlich ist Osmosewasser aus einer Osmoseanlage billiger als Flaschenwasser aus dem Supermarkt.

Rechengrundlage ist der durchschnittliche Preis des von Stiftung Warentest untersuchtem Flaschenwasser. Der Vergleichswert für Osmosewasser errechnet sich aus den Kosten für Leitungswasser und dem regelmäßigen Filterwechsel mit der Sonvita Pura Serie. Je nach Wohnort sind kleine Abweichungen möglich.

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