Osmosewasser

Osmosewasser – Wie wird es hergestellt

Osmosewasser liegt im Trend. Schon lange findet es sich nicht mehr nur in den Laboren und Krankenhäusern, die auf reinstes Wasser angewiesen sind. Durch Osmoseanlagen für den Haushalt kann sich jeder gesundheitsbewusste Mensch – auch ohne weißen Laborkittel – ganz bequem, zu Hause, das wohltuende Osmosewasser aus der eigenen Wasserleitung zapfen.

Darüber welche Wirkung Osmosewasser auf ihren Körper hat und in welchen Bereichen es einsetzbar ist und wie es neben einem guten Körpergefühl eine große Kostenersparnis bringen kann, haben wir für Sie schon öfter berichtet.

Nachdem die Frage, ob Osmosewasser wirklich die richtige Entscheidung für Ihre Gesundheit und die Ihrer Familie ist, mit einem eindeutigen JA beantwortet wurde, folgt häufig das große Grübeln darüber wie Osmosewasser eigentlich hergestellt wird.

Osmosewasser – Ein Überblick über die Produktion

 

Der Begriffe der Osmose stammt aus der Naturwissenschaft. Ein beliebtes Beispiel für einen Osmosevorgang ist das Aufplatzen von Kirschen im Regen.

  1. Kirschen haben einen recht hohen Zuckergehalt. Der Zucker liegt in der Kirsche aber natürlich nicht in der Form vor, wie wir ihn in den Kaffee geben, sondern ist im Wasser der Kirsche gelöst.Osmosetechnik in der Natur
  2. Regenwasser, das auf die Kirsche fällt, enthält in den meisten Fällen kaum Salz, oder gar Zucker, und hat somit ein höheres Wasserpotential als das Wasser mit mehr gelösten Zuckern in der Kirsche. Wasser hat grundsätzlich das Bestreben, einen Konzentrationsausgleich zu schaffen. Es wandert von der Seite mit höherem Wasserpotential (Regenwasser außerhalb der Kirsche) auf die Seite mit niedrigerem Wasserpotential (das innere der Kirsche).
  3. Das Regenwasser wird durch die semipermeable Membran (also die halbdurchlässige „Haut“ der Kirsche) in die Kirsche gesogen.
  4. Dieser Vorgang läuft so lange wie die Konzentration von Zucker im Wasser der Kirsche hoch genug ist um eine anziehende Wirkung auf das Regenwasser zu haben, beziehungsweise so lange bis die Kirsche durch zu viel aufgenommenes Wasser aufplatzt.

Diesen Vorgang der Wasserwanderung durch eine semipermeable / halbdurchlässige Membran haben wir uns von der Natur abgeschaut.

Osmosewasser wie wird es hergestellt
Herstellung von Osmosewasser

Osmosewasser – Herstellung in einer Osmoseanlage

In der Natur fließt das Wasser auf die Seite mit mehr Salz, oder Zuckerkonzentration. Das führt zu mehr „verunreinigtem“ Wasser. Wir möchten mit der Osmoseanlage allerdings ein Mehr an gereinigtem, frischen und gesundem Wasser. Daher muss der Osmosevorgang umgedreht werden. Osmoseanlagen sind daher genau genommen Umkehrosmoseanlagen.

Unsere Osmoseanlagen arbeiten mit laserperforierten Membranen, die durch ihre Porengröße von 0,0001Mikron semipermeabel sind. Sie lassen also nur Wasser hindurch, Schadstoffe werden durch sie herausgefiltert. Der natürliche Osmotische Druck des verunreinigten Wassers würde dafür sorgen, dass sich auf der Seite der Membran auf der das Leitungswasser ist, immer mehr Wasser sammelt, statt auf der Seite mit gereinigtem Wasser. Da das Wasser aber aus der Leitung mit einem Druck von über 3 bar fließt – wenn das wegen sehr alten Leitungen nicht der Fall ist, kann mit einer Druckerhöhungspumpe die in unseren strombetriebenen Anlagen bereits eingebaut ist, nachgeholfen werden – ist der Druck auf der Seite mit verunreinigtem Wasser höher als auf der anderen. So wird das Wasser von der Leitungswasser durch die Membran gepresst. Auf die andere Seite gelangt nur das aufgereinigte Wasser, das frei von jeglichen Schadstoffen und Kalk ist.

Um die Membran zu schonen, also einer zu schnellen Verstopfung vorzubeugen, und um die Schadstoffkonzentration auf der verunreinigten Seite der Membran auf einem verträglichen Level zu halten, fließt das ungefilterte Wasser ab. So pegelt sich ein Verhältnis von nutzbarem Osmososewasser, von der Anlage zu ihrem Wasserhahn und dem Abwasser, das direkt abfließt, ein.

Die Membran und die anderen Filter in der Anlage verunreinigen trotzdem mit der Zeit – ein Zeichen dafür, dass sie wirken!

Es ist daher zu empfehlen die Membran alle 24 Monate und die Filter alle 6 Monate zu wechseln. Wie Sie damit trotzdem Geld einsparen gegenüber Flaschenwasser, zeigen wir Ihnen hier.

Kostenvergleich Osmosewasser
Rechengrundlage ist der durchschnittliche Preis der von Stiftung Warentest untersuchten Wasserflaschen. Der Vergleichswert für Osmosewasser errechnet sich aus den Kosten für Leitungswasser und dem regelmäßigen Filterwechsel mit der Sonvita Pura Serie. Je nach Wohnort sind kleine Abweichungen möglich.
Teilen mit:
  • 8
    Shares

5 Gedanken zu „Osmosewasser – Wie wird es hergestellt

  1. Hallo Liebes RDL-Group TEAM,
    ich habe eine Osmose Anlage „Direktflow easy“, bestimmt schon seit 2010. Am 6.8.2012 habe ich schon mal ein Filterset für 5-stufige Systeme und Safe Pro WaMa-Filter in Ottobrunn bestellt. Jetzt bräuchte ich wieder Wasserfilter usw. aber weiss nicht wieviel Zoll. Können Sie mir bitte helfen.

    1. Sehr geehrte Frau Raßhofer,

      Ich gehe mal davon aus, dass die Frage sich auf Sendungen in die Schweiz bezieht.
      Dazu gilt folgendes: Verzollung Zone 1 CHF 11.50 + 3 % vom Warenwert (Der Warenwert ist der Kaufpreis + Versandkosten) + Einfuhrsteuer 8.00%

      Für solche und andere Fragen stehen wir Ihnen auch immer gerne telefonisch zur Beratung zur Seite, unter:
      0049 (0) 89 / 66 50 816 – 24

      Mit besten Grüßen,

      Maximilian Marx

  2. Hallo und vielen Dank für den interessanten Artikel. Ich interessiere mich für die Absalzsteuerung im Rahmen eines Forschungsprojektes. Ist das Osmosewasser für die Absalzsteuerung von einer erheblichen Bedeutung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.