Gesundheit,  Wasser

Legionellen im Trinkwasser

Die Gesundheitsbehörde warnt vor einer Häufung von schweren Legionellen-Erkrankungen. Daran sterben jährlich um die 1.000 Menschen. Meistens gelangen die Legionellen  durch das Trinkwasser in Ihr Organismus.

Was sind Legionellen?

Legionellen sind stäbchenförmige Bakterien aus der Familie der Legionellaceae. Sie verursachen grippale Infekte aber auch die sogenannte Legionärskrankheit, die zu Husten, Schüttelfrost, hohem Fieber und Lungenentzündung führen kann. Nicht selten sterben die Betroffenen an den Folgen der Erkrankung. Legionellen kommen dort vor, wo warmes Wasser optimale Bedingungen für ihre Vermehrung bietet. Dieses kann beispielsweise der Fall sein in:

  • Warmwassererzeugungs- und Warmwasserverteilungsanlagen
  • Wassertanks und Boilern
  • Kaltwasserzuleitungen mit langen Stillstandszeiten (z. B. nach einem längeren Urlaub oder mäßig genutzten Feuerlöschleitungen mit Trinkwasseranbindung)
  • Kaltwasserzuleitungen mit Wärmeeinwirkung von außen oder zu Thermomischern
  • Totleitungen

Wie kommen Legionellen in Ihr Organismus?

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Meist gelangen Legionellen über das Trinkwasser in Ihr Organismus. Viele Fälle zeigen, dass es  beim Duschen zu einer Infektion kommen kann. Hierbei gelangt das zerstäubte Wasser direkt über die Atemluft in Ihre Lunge. Das Robert Koch Institut informiert, dass insbesondere bei Menschen mit einem geschwächten Immunsystem auch ein erhöhtes Risiko besteht, sich beim Trinken von Leitungswasser zu infizieren. Senioren und Kleinkinder gehören ebenfalls zu den gefährdeten Personengruppen. Eine Übertragung der Bakterien von Mensch zu Mensch ist allerdings nicht möglich. In Deutschland erkranken rund 10.000 Bürger pro Jahr an der Legionärskrankheit. In mindestens 1.000 Fällen verläuft die Krankheit tödlich. Experten schätzen allerdings, dass die Dunkelziffer weit höher liegt, da bei den meisten Fällen von Lungenentzündung nicht untersucht wird, ob diese auf eine Legionellen zurückzuführen sind.

Wie können Sie sich vor Legionellen im Trinkwasser schützen?

Legionellen verbreiten sich bei Temperaturen zwischen 30 und 45 Grad explosionsartig. Deshalb sparen Sie aus gesundheitlicher Sicht an der falschen Stelle, wenn Sie die Wassertemperatur aus Kostengründen auf unter 50 Grad drosselt. Dadurch bilden sich am Boden und in den Filtern Ihres Boilers Ablagerungen, die einen perfekten Nährboden für Keime und Bakterien bilden. Zudem können sich Legionellen auch in Rohrleitungen bilden, wenn das darin enthaltene Wasser länger steht. Deshalb empfehlen Experten, sobald man nach einem verlängerten Wochenende wieder nach Hause kommt, das Wasser so lange laufen zu lassen, bis es gleichmäßig kalt oder warm aus dem Hahn kommt.

Dies alles sind Maßnahmen um Legionellen im Trinkwasser zu vermindern. Allerdings kann auch das nicht garantieren, dass Sie ein zu 100 % bakterienfreies Wasser habt. Die einzige Möglichkeit ein wirklich legionellenfreies Trinkwasser zu erhalten, ist es, es selbst zu produzieren. Dies können Sie mithilfe einer Umkehrosmoseanlage für den Hausgebrauch.

Wie funktioniert eine Umkehrosmoseanlage

Eine Osmoseanlage ist ein hocheffizientes Wasserfiltersystem, das neben mehreren Filtern auch über eine spezielle Membranewasserhahn mit hand
verfügt, deren mikroskopisch kleine Poren in der Lage sind beinahe 100% aller Bakterien, Viren, Keime, Chlor, Nitrat, Medikamentenrückstände, Uran, Blei, Kupfer, Asbest, Glyphosat, Fungizide, Pestizide, Herbizide, und jegliche Art von Schwermetallen aus dem Trinkwasser zu filtern. Natürlich sorgt sie auch dafür, die Legionellen im Trinkwasser zu eliminieren. Das Osmosesystem schließen Sie an die Zu- und Abfuhr Ihrer Wasserleitung an. In einfachen Fällen geschieht das, indem Sie Ihren Adapter an den Wasserhahn schraubt, der das Leitungswasser in die Osmoseanlage leitet. Den Abwasserschlauch der Anlage legen Sie dann in den Ablauf Ihres Waschbeckens. Es gibt aber auch wesentlich praktischere Osmoseanlagen, die Sie unter Ihrer Spüle einbauen können. Dort schließen Sie sie einfach an die Zu- und Abwasserleitung an. Ihren Wasserhahn tauschen Sie gegen einen neuen 3 Wege Wasserhahn aus, der warmes, kaltes und Osmosewasser liefert. Diesen verbinden Sie wiederum mit Ihrer Osmoseanlage und schon haben Sie eine elegante Lösung für die Küche.

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