Gesundheit,  Wasser

Tenside im Wasser – Nur Aktivkohle hilft

Beispiel eines PFT (hier Perfluoroctansulfonsäure)
Beispiel eines PFT (hier Perfluoroctansulfonsäure)

PFTs (kurz für Perfluorierte Tenside) finden ihren Einsatz hauptsächlich in der Textilindustrie, die sie zur Herstellung atmungsaktiver Stoffe benötigt, sowie in der Papierindustrie für die Fertigung von schmutz-, fett- und wasserabweisendem Papier. Ihre Besonderheit liegt in der – mit der Seifen und anderen Tensiden gemeinsamen – Eigenschaft aus einer hydrophoben (also wasserabweisenden) Kohlenstoffkette zu bestehen, an die ein hydrophiler (also wasser- oder feuchtigkeitsanziehender) Kopf gebunden ist, der Tenside im Wasser löslich macht. Anders als bei den üblichen Tensiden, weist die Kohlenstoffkette von PFTs allerdings auch einen lipophoben (fettabweisenden) Charakter auf, der aus dem Austausch von Wasserstoff mit Fluor als Bindungselement an der Kohlenstoffkette resultiert.

PFTs sind zudem:

…im Verdacht, krebserregend zu sein

…nicht in der Natur abbaubar

…für Menschen und Tiere toxisch

Erschreckend sind die Meldungen rund um Tenside im Wasser

PFTs reichern sich in menschlichem und tierischem Gewebe und Blut an und werden nur sehr langsam wieder ausgeschieden (in 4,4 Jahren wird durch Ausscheidung der PFT eines Menschen nur halbiert!!).

Was bedeutet das für uns?

Finden Perfluorierte Tenside ihren Weg ins Wasser, nehmen Fische es auf und reichern es an. So gelangt es dann schließlich über den Verzehr solcher Fische auch in unseren Körper.

Durch die Untersuchung von Fischen aus einer Fischzuchtanlage im Sauerland konnten Fahnder ein enormes Umweltverbrechen aufdecken.

Jahrelang hat eine Industriefirma ein mit PFT belastetes Abfallprodukt unter einen Dünger gemischt. Dieser gelangte so über Äcker ins Grundwasser und in einen Fluss, der unter anderem die Fischteichanlage im Sauerland speiste.

Die Fische wiesen einen 60-mal höheren PFT Wert auf als zulässig.

Es wurden bisher 12 Felder in NRW entdeckt die durch den Düngereinsatz mit PFT belastet sind.

Die Tenside im Wasser gelangten bis in die Ruhr, welche 5 Millionen Menschen zur Trinkwasserversorgung dient.

Es gibt allerdings noch mehr Fälle von PFT-belastetem Wasser

Im letzten Jahr hatte eine Anlage in Kaiserwerth, den Stadtwerken Duisburgs zugehörig, einen Brunnen aufgrund erhöhter PFT-Werte außer Betrieb genommen. Das Mittel sei über PFT-haltige Löschschäume der Flughafen-Feuerwehr in das Grundwasser gelangt.

Dies ist aber nicht das einzige Problem, mit dem die Duisburger Stadtwerke zu kämpfen haben. Sie speisen das Trinkwassernetz unter anderem durch Wasser aus dem Halterner Stausee über den kürzlich bekannt wurde, dass er mit Trinitrotoluol (TNT) und Nitrobenzolen aus dem ersten Weltkrieg belastet ist.

4in1-Filter-fuer-Aquatower-und-AquarellaWas können Sie gegen das PFT-belastete Wasser tun?

Wasser das einmal mit PFT verseucht ist, ist nur schwer wieder davon zu befreien. Die üblichen Filterungssysteme und Prozesse reichen nicht aus. Die Wasserwerke müssen auf das für sie aufwendige Verfahren der Aktivkohle-Filterung zurückgreifen. Am Ende der Reinigung bleibt ihnen Sondermüll in Form einer giftigen, verseuchten Schlammbrühe.

Viel einfacher haben Sie es dagegen im Haushalt. Alle unsere Osmoseanlagen arbeiten mit Aktivkohlefiltern. Diese reinigen Ihr Wasser gewissenhaft und können Ihre hohe Trinkwasserqualität dann konstant aufrechterhalten. Tenside sowie andere Schadstoffe im Wasser, werden durch die Zusammenarbeit aus Membranen und Aktivkohlefiltern effektiv herausgefiltert. Zurück bleibt das Wasser, das Sie zu 100% bedenkenlos genießen können.

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2 Comments

  • Jens Hayn

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich bin auf der Suche nach einem Filtersystem um unser Reinigungswasser zu filtern.
    Wir würden die gerne wieder verwenden und somit eine Menge an Wasser einsparen.

    Können Sie mir helfen solch Filter zu erwerben?

    Mit freundlichen Grüßen

    Jens Hayn

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