Bewässerung, virtuelles Wasser

Virtuelles Wasser – Wasser, das wir nicht sehen

In den 90er Jahren entstand der Begriff „virtuelles Wasser“. Gemeint ist damit die Menge an Wasser, die zur Herstellung eines Produktes benötigt wird. So werden bei der Herstellung von 1 kg Rindfleisch 15.000 Liter Wasser benötigt. Diese Menge setzt sich zusammen aus Trinkwasser für die Rinder und Bewässerung der Wiesen und Felder. Darin enthalten sind auch die Wassermengen, die für die Herstellung von Futter benötigt werden.

Doch nicht nur in Lebensmitteln ist virtuelles Wasser enthalten. So wird für die Produktion eines Handys 1.280 Liter oder der Produktion einer Jeans 10.800 Liter Wasser benötigt.

Virtuelles Wasser am Beispiel von Kaffee

Hier sehen Sie, wie viel virtuelles Wasser für Kaffee benötigt wird.

Virtuelles-Wasser

Weitere Beispiele für virtuelles Wasser

So gut wie nichts kommt ohne virtuelles Wasser aus. Selbst für Osmosewasser wird virtuelles Wasser benötigt. Denn auch für die Produktion einer Osmoseanlage, die Ihr Leitungswasser filtert, eines Trinkwassertanks, in dem Sie Ihr Osmosewasser speichern könnten, oder sogar einer Glaskaraffe, aus welcher Sie Ihr frisch gefiltertetes Wasser genießen, wird virtuelles Wasser verwendet.

Hier werden weitere Beispiele für virtuelles Wasser dargestellt.

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