Unerwünschte Fremdstoffe in Lebensmitteln

Das heiligste Getränk der Deutschen, das Bier, enthält Unkrautvernichter. In Allen der 14 vom Umweltinstitut untersuchten Biermarken wurde Glyphosat nachgewiesen in Mengen die die zulässige Höchstmenge für Trinkwasser um das bis zu 300-fache überschreiten. Glyphosat ist das weltweit meist eingesetzte Pflanzenschutzmittel. Allein in Deutschland kamen im Jahr 2014 5.400 Tonnen des Mittels auf Äckern und Gärten in Einsatz. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) gibt allerdings eine Entwarnung: „Um gesundheitlich bedenkliche Mengen von Glyphosat aufzunehmen, müsste ein Erwachsener an einem Tag rund 1.000 Liter Bier trinken.

Die zur Weltgesundheitsorganisation (WHO) gehörende Agentur IARC hat Glyphosat als wahrscheinlich krebserregend eingestuft. Sollte sich dieser Verdacht bestätigen, so sind alle Grenzwerte hinfällig, denn krebserregende Stoffe können auch schon in geringer Menge bedenklich für die Gesundheit sein.

Ein weiteres Problem ergibt sich aus der Tatsache, dass wir ja nicht nur über den Genuss von Bier in Kontakt mit Glyphosat kommen. Schon 2012 hatte Ökotest das Unkrautvernichtungsmittel in deutschen Backwaren, sowie Haferflocken nachgewiesen. Glyphosat-haltiges Tierfutter steht außerdem in Verdacht verschiedene Krankheiten bei Rindern auszulösen. Die Tiere scheiden den Stoff auch nur teilweise über Urin und Kot aus. Der Rest lagert sich im Fleisch und besonders konzentriert im Knochenmark an, was heißt, dass er so auch wieder zum Menschen gelangt.

Als aufgeklärter Konsument darf man sich aber auch noch über einen anderen Lebensmittel-Fauxpas ärgern. Mars rufte in 55 Ländern verschiedene Produkte zurück. Betroffen sind Mars, Snickers, MilkyWay und Celebrations mit Mindesthaltbarkeitsdatum von 19.06.2016 bis 18.07.2017. Bei der Erneuerung einer Leitung wurde wohl eine Plastik-Schutzkappe nicht abgenommen und fiel daraufhin in die Schokolade. Nach der Beschwerde einer deutschen Kundin über einen Plastiksplitter in einem Snickers-Mini-Riegel reagierte das Unternehmen schnell mit der freiwilligen Rückrufaktion.

Was haben diese zwei Meldungen gemeinsam?

Die Meldungen zeigen das steigende Interesse von reflektierenden Konsumenten an Berichterstattung über Lebensmittel. Die Gesellschaft achtet immer mehr darauf, was sie zu sich nimmt. Anzeichen dafür geben uns der Gluten-Trend, die zunehmende Nachfrage an veganer und vegetarischer Küche und der ansteigende Marktanteil von Biolebensmitteln. Der Verbraucher ist aufgeklärter, doch sollte er versuchen auch immer einen kritischen Blick auf neue Lebensmittelschlagzeilen zu wahren.

Wir wissen nicht genau, wie gefährlich Glyphosat wirklich ist. Der Verdacht auf eine krebserregende Wirkung ist nicht bestätigt und solange dies gilt, sind die Werte in unseren Lebensmitteln wohl nicht bedenklich. Welche Schlussfolgerungen wir aus dieser Studie ziehen sollten, ist auch unklar, da wir nicht wissen, wie viele Flaschen getestet wurden, also nicht hervorgeht, wie repräsentativ diese Proben tatsächlich für eine Marke sind.

Dass sich mehr Menschen damit beschäftigen, was sie zu sich nehmen und eine gesündere Lebensweise anstreben, ist sehr erfreulich, doch sollten wir versuchen Panik-Schlagzeilen immer mit Vorsicht und angemessener Objektivität zu betrachten.

Wie können Sie sich schützen?

Wenn Sie Lebensmittel einkaufen, versuchen Sie größtenteils Lebensmittel mit keiner oder nur kurzer Zutatenliste zu kaufen. Achten Sie unbedingt auf die Inhaltsstoffe, von Produkten, die Sie vorhaben zu kaufen, bereits im Supermarkt. Informieren Sie sich über Inhaltsstoffe, die Sie nicht kennen. Recherchieren Sie über mögliche negative Auswirkungen auf Ihre Gesundheit. Trinken Sie unbedingt reines Wasser. Bestenfalls filtern Sie es selbst zuhause mithilfe einer Osmoseanlage. Denn die Qualität des Wassers aus dem Supermarkt können Sie nur schwer feststellen. Vor allem Wasser aus Plastikflaschen kann Weichmacher enthalten.

Investieren Sie Zeit, um sich zu informieren, und Geld für qualitativ hochwertige Lebensmittel, die Ihnen gut tun statt Ihnen zu schaden. Ihre Gesundheit wird es Ihnen danken!

Wenn Sie sich dazu entscheiden, die Qualität Ihres Trinkwassers selbst zu bestimmen, dann schauen Sie sich gerne im Filterzentrale Onlineshop um. Gerne können Sie den Kaufberater für Osmoseanlagen verwenden. Zur persönlichen Beratung melden Sie sich per E-Mail unter info@filterzentrale.com oder telefonisch unter der Nummer +49 8102 – 99 459 24.