Trinkwassertatank

Vorratstanks bzw. Trinkwassertanks: Nutzen, Voraussetzungen und Funktionsweise

Vorratstanks bzw. Trinkwassertanks werden generell dafür verwendet, um Wasser zu speichern. Im Zusammenhang mit Osmoseanlagen wird dort WassertankOsmosewasser gespeichert, sprich: das gefilterte Wasser. Der Vorteil von Tanks ist, dass Sie Wasser im Voraus filtern können, das Ihnen bei Bedarf sofort und ohne Wartezeit zur Verfügung steht.

Manche Osmoseanlagen, sogenannte Tankanlagen, haben, im Gegensatz zu Directflow-Anlagen, einen Tank bereits im Lieferumfang enthalten. Andere Osmoseanlagen können bei Bedarf mit einem Tank nachgerüstet werden. Je nach Wunsch und Bedarf gibt es Tanks mit unterschiedlichen Maßen und Fassungsvermögen.

Voraussetzungen für die Nutzung von Osmosewasser-Vorratstanks

Für die Nutzung von Tanks müssen einige Bedingungen erfüllt sein, um eine reibungslose Funktionsweise zu gewährleisten. Der Eingangsdruck des Rohwassers /Leitungswassers liegt normalerweise bei ungefähr 3 bar. Dieser wird von einem Manometer an der Anlage angezeigt und kann dort direkt abgelesen werden. Sollte der Eingangsdruck zu niedrig sein, kann mit einer Druckerhöhungspumpe nachgeholfen werden. Im Rahme des Betriebes in der Anlage geht ca. 1 bar „verloren“. Somit liegt der Anlagen-Ausgangsdruck bei ungefähr 2 bar. Das ist auch der Druck, mit dem das Wasser aus der Anlage in den Tank gepumpt wird.

Funktionsweise von Vorratstanks

OsmosetankIm Tank befindet sich eine Blase bzw. ein Expander, der sich ausdehnen kann. Der Expander in einem neuen Tank ist maximal ausgedehnt und füllt mit seinem Vordruck von zwischen 1 und 1,5 bar fast den kompletten Tank aus. Beim Einlassen des Wassers in den Tank wird der Expander nach unten gedrückt. Um den Tank maximal zu befüllen und auch entleeren zu können, muss der Tank-Eingangsdruck den Druck des Expanders um ca. 0,5 bar übersteigen. Sollte es nicht der Fall sein, kann der Expander nur einen Teil des Tanks ausfüllen. Dadurch kann das Volumen des Tanks nicht komplett genutzt werden.

Es ist empfehlenswert, den Tank regelmäßig maximal zu entleeren. Fürs Entleeren des Tanks wird dieser von der Anlage abgekoppelt und beispielsweise an einen Wasserhahn angeschlossen. Dabei wird das Wasser beim Öffnen des Wasserhahns vom Expander nach oben gedrückt.

Zu beachten ist, dass Tanks aus technischen Gründen nicht zu 100% entleert werden können und ein Restwasser drinnen bleibt.

An welche Osmoseanlagen kann man einen Tank anschließen?

Tanks kann man ausschließlich an Tank-Anlagen anschließen. Das liegt daran, dass in den Tank-Osmoseanlagen ein Abschaltventil eingebaut ist. Dieses sorgt dafür, dass die Osmoseanlage aufhört Osmosewasser zu produzieren, wenn der Tank voll ist. Wird Osmosewasser aus dem Tank entnommen, sodass dieser nicht mehr voll ist, fängt die Osmoseanlage wieder an, Osmosewasser zu produzieren bis der Tank wieder voll ist.

Directflow-Osmoseanlagen haben kein Abschaltventil eingebaut. Das ist der Grund, warum hier kein Tank angeschlossen werden kann.

Tanks können Sie an folgende Filterzentrale Osmoseanlage anschließen: Osmoseanlage Aqua Quell, Osmoseanlage Aqua-Tower und Osmoseanlage Profi.

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