Trinkwasserverunreinigung

Trinkwasserverunreinigung

Das deutsche Trinkwasser gilt als das bestkontrollierteste Lebensmittel. Ist es wirklich so? Oder ist es doch verunreinigt? Welche Trinkwasserverunreinigungen es gibt, welche Ursachen sie haben und ob sie Gefahren für die Gesundheit mit sich bringen erfahren Sie in diesem Beitrag.

Trinkwasserverunreinigung: Was bedeutet es?

Trinkwasserverunreinigung bedeutet, dass das Wasser Stoffe enthält, die es für Menschen, Tiere und Pflanzen unbekömmlich machen und negative Auswirkungen mit sich bringen. Trinkwasserverunreinigungen werden in chemische Verunreinigungen und biologische Verunreinigungen unterteilt.

Trinkwasserverunreinigung durch Chemie

Chemische Trinkwasserverunreinigungen sind chemische Mittel, wie zum Beispiel Pestizide oder andere chemische Düngemittel.

  Chemische TrinkwasserverunreinigungChemische Verunreinigungen entstehen dadurch, dass die chemischen Substanzen durch Böden und Gewässer aufgenommen werden und dadurch in das Grundwasser gelangen. Das Grundwasser ist ein großer Bestandteil des Rohwassers, aus dem Trinkwasser „gemacht“ wird, indem es aufbereitet wird.

Manche Pflanzenschutzmittel enthalten sogar Schwermetalle, wie Arsen oder Cadmium. Wenn wir sie zu uns nehmen dann können sie sich langfristig in unserem Körper ablagern, da sie nicht ausgeschieden werden können.

Darüber hinaus gehören Medikamentenrückstände zu den chemischen Trinkwasserverunreinigungen. Diese gelangen auf unterschiedlichen Wegen in den Wasserkreislauf. Zum einen liegt die Ursache darin, dass wir alte oder nicht mehr gebrauchte Medikamente unsachgemäß entsorgen, indem wir diese in die Toilette spülen. Auch Ausscheidungen von Menschen und Tieren, die medikamentös behandelt werden, gelange in den Wasserkreislauf. Zudem tragen Fischzucht und Massentierhaltung dazu bei.

Chemische Verunreinigungen können nur sehr schwer von Wasserwerken beseitigt werden und sind somit im Trinkwasser nachzuweisen.

Trinkwasserverunreinigung durch Biologie

Biologische Trinkwasserverunreinigungen entstehen durch unterschiedliche Bakterien, Viren, Keime, Parasiten oder Einzeller. Diese können sehr schwerwiegende gesundheitliche Konsequenzen mit sich bringen. Deswegen werden viele von ihnen ganz genau überwacht, kontrolliert und, so gut es geht, beseitigt.Biologische Trinkwasserverunreinigung

Jedoch ist der Wasserversorger für die Wasserqualität nur bis zum Hausanschluss verantwortlich. Sollte es Ablagerungen in den hauseigenen Wasserleitungen geben, die sich ablösen und ins Trinkwasser gelangen, oder, die für biologische Verunreinigungen sorgen, so liegt es in der Verantwortung der Eigentümer und/ oder Vermieter, diese festzustellen und zu bereinigen, um Schäden zu verhindern. Wie oft die Wasserqualität tatsächlich geprüft wird ist natürlich unbekannt. Deswegen ist eine eigenverantwortliche Filterung des Trinkwassers immer von Vorteil.

Ist das Trinkwasser frei von Trinkwasserverunreinigungen?

Der Wasserversorger hält sich an die Wasserverordnung und an die, darin festgelegten Grenzwerte. Das bedeutet, dass das Trinkwasser nicht vollständig frei von Schadstoffen ist. Es werden auch nur die Stoffe überwacht, die in der Wasserverordnung festgehalten sind. Alles andere wird weder kontrolliert noch bereinigt.

Wie können Sie sich von Trinkwasserverunreinigungen schützen?

Wenn Sie sichergehen wollen, dass Ihr Trinkwasser wirklich rein und frei von Schadstoffen ist, dann können Sie es nur eigenverantwortlich filtern. Eine der besten und zuverlässigsten Methoden hierfür ist die Umkehrosmose. Umkehrosmose ist das Verfahren, auf dem Umkehromoseanlagen (abgekürzt: Osmoseanlagen) basieren.

Umkehrosmose ist ein physikalisches Verfahren, bei dem das Wasser durch eine halbdurchlässige Membrane gepresst wird. Eine Membrane können Sie sich, wie ein Sieb, vorstellen. Nur sind die „Öffnungen“ so klein, dass nur Wassermoleküle hindurch passen und die Verunreinigungen draußen bleiben und als Abwasser in den Abfluss geleitet werden.

Eine Osmoseanlage hat unterschiedliche Filterstufen, die durch Filter und Membranen dargestellt werden. Dabei werden in jeder Filterstufe bestimmte Stoffe herausgefiltert. Die Membrane fängt die kleinsten Partikel auf. Am Ende erhalten Sie reines Wasser, das sogenannte Osmosewasser.

Osmoseanlagen sind sehr einfach in der Bedienung und nehmen nicht viel Platz in Anspruch. Wie jedes Gerät müssen sie hin und wieder gewartet werden. Spätestens alle sechs Monate müssen die Ersatzfilter gewechselt werden und spätestens alle zwei Jahre muss die Membrane gewechselt werden. Der genaue Zeitpunkt zum Wechseln hängt jedoch davon ab, wie verunreinigt das Trinkwasser ist.

Schauen Sie sich gerne im Filterzentrale Onlineshop um. Wenn Sie sich nicht sicher sind, welche Osmoseanlage für Sie optimal passt, dann lassen Sie sich vom Kaufberater für Osmoseanlagen bei Ihrer Entscheidung unterstützen.